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Wassermühlen Lohrsdorf

Bad Neuenahr-Ahrweiler

Ortsteil mit langer Tradtition von Wassermühlen

Die Greener Mühle wurde erstmals in einer Urkunde „uff Peters avend ab vincula“ erwähnt, was dem Abend vor Petri Kettenfeier (St. Peter ad Vincula), also dem 31. Juli 1478, entspricht. An diesem Tag erfolgte die Erbteilung zwischen den Brüdern Johann und Gerhard Quad, Herren zu Tomburg und zu Landskron. Gerhard Quad erhielt dabei unter anderem Green mit Höfen und Mühlen als Teil der Herrschaft Landskron zugesprochen, wozu auch Kirchdaun und Lantershofen gehörten.

Es wird jedoch vermutet, dass die Greener Mühlen viel älter sind. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass im Jahr 1345 eine Ölspende von einem Pfund Nussöl aus einem Baumgarten „up dem Diche“ urkundlich erwähnt wurde, die dem Heiligen Kreuz gewidmet war. Die Bezeichnung "up dem Diche" und die Höhe der Pacht deuten auf einen mit Nussbäumen bepflanzten Garten hin, der möglicherweise bereits zu einer bestehenden Ölmühle gehörte und in der Nähe eines Mühlteichs lag.

Es existierte ein Mühlteich, der von der Ahr abgeleitet wurde und sich zwischen dem Heimersheimer und dem Bodendorfer Wehr erstreckte. Eine Karte aus dem Jahr 1571 zeigt den Verlauf dieses Mühlenteichs, der neben der Greener Mühle auch drei Mühlen in Heimersheim mit Wasser versorgte.

Über die Jahrhunderte hinweg verursachten Ahr-Hochwasser immer wieder erhebliche Schäden an den Mühlen.  Allein zwischen 1410 und 1804 wurde die Mühle achtmal stark beschädigt oder vollständig zerstört. Nach einer längeren Pause wurde 1693 die Neuerrichtung der Mühle durch den damaligen Herrschaftsherrn genehmigt. Der damalige Besitzer, Johannes Schreiber, plante, aus der sogenannten „Ohligs-Mühl“ eine Mahlmühle zu machen.

Der Ortsteil Green hat eine lange Tradition von Wassermühlen; an drei

ehemaligen Mühlen sind heute noch die ehem. Mühlsteine bzw. die

Kollergänge zu sehen.


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Wassermühlen Lohrsdorf

Bad Neuenahr-Ahrweiler

Ortsteil mit langer Tradtition von Wassermühlen

Die Greener Mühle wurde erstmals in einer Urkunde „uff Peters avend ab vincula“ erwähnt, was dem Abend vor Petri Kettenfeier (St. Peter ad Vincula), also dem 31. Juli 1478, entspricht. An diesem Tag erfolgte die Erbteilung zwischen den Brüdern Johann und Gerhard Quad, Herren zu Tomburg und zu Landskron. Gerhard Quad erhielt dabei unter anderem Green mit Höfen und Mühlen als Teil der Herrschaft Landskron zugesprochen, wozu auch Kirchdaun und Lantershofen gehörten.

Es wird jedoch vermutet, dass die Greener Mühlen viel älter sind. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass im Jahr 1345 eine Ölspende von einem Pfund Nussöl aus einem Baumgarten „up dem Diche“ urkundlich erwähnt wurde, die dem Heiligen Kreuz gewidmet war. Die Bezeichnung "up dem Diche" und die Höhe der Pacht deuten auf einen mit Nussbäumen bepflanzten Garten hin, der möglicherweise bereits zu einer bestehenden Ölmühle gehörte und in der Nähe eines Mühlteichs lag.

Es existierte ein Mühlteich, der von der Ahr abgeleitet wurde und sich zwischen dem Heimersheimer und dem Bodendorfer Wehr erstreckte. Eine Karte aus dem Jahr 1571 zeigt den Verlauf dieses Mühlenteichs, der neben der Greener Mühle auch drei Mühlen in Heimersheim mit Wasser versorgte.

Über die Jahrhunderte hinweg verursachten Ahr-Hochwasser immer wieder erhebliche Schäden an den Mühlen.  Allein zwischen 1410 und 1804 wurde die Mühle achtmal stark beschädigt oder vollständig zerstört. Nach einer längeren Pause wurde 1693 die Neuerrichtung der Mühle durch den damaligen Herrschaftsherrn genehmigt. Der damalige Besitzer, Johannes Schreiber, plante, aus der sogenannten „Ohligs-Mühl“ eine Mahlmühle zu machen.

Der Ortsteil Green hat eine lange Tradition von Wassermühlen; an drei

ehemaligen Mühlen sind heute noch die ehem. Mühlsteine bzw. die

Kollergänge zu sehen.


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