Beliebter Aussichtspunkt mit toller Fernsicht über das Tal
Dort, wo unten die wilden Wasser der Ahr rauschen, ragt oberhalb an steil aufragenden Schieferwänden eine markant geformte Felsnase hervor, genannt „Bunte Kuh“. Seit dem 19. Jahrhundert, als der Felsen bei Sprengungen entstand, gilt die „Bunte Kuh“ als eines der Wahrzeichen des Ahrtals.
Der Aussichtspunkt mit überdachtem Turm bietet atemberaubende Blicke auf das Ahrtal, die steilen Weinberge und die umliegenden Wälder. Eine Schutzhütte und ein Grillplatz laden zur Rast ein. Der Ort ist gut über den Rotweinwanderweg und den Medizinischen Kurwanderweg Nr. 3 (Rot ausgeschildert) erreichbar. Auch ein Wanderparkplatz steht in der Nähe zur Verfügung.
Übrigens rankt sich auch eine Sage um den Felsvorsprung „Bunte Kuh“: Ein verarmter Ritter, der von Raubzügen lebte, lagerte mit seinen Gefährten oben am Felsen. Weil er christlich erzogen war, kniete er stets zum Gebt nieder, sobald er eine Kirchglocke hörte. Eines Tages kamen Händler unten im Tal vorbei. Als eine Glocke, knieten die Räuber nieder und die Kaufleute zogen unbehelligt weiter. Doch dann bemerkten die Räuber, woher das Geläute kam. Denn plötzlich trat eine bunt gescheckte Kuh mit einer Glocke um den Hals aus einem Gebüsch hervor. Wütend packte der Ritter das Tier bei den Hörnern und stieß es den Abgrund hinunter. Seitdem soll der Felsen „Bunte Kuh“ heißen.