Eine kleine Lücke im Felsen mit besonderer Geschichte in Altenahr
Schaut man vom Ufer der Ahr in Altenahr oder von der gegenüberliegenden Burg Are Richtung Ahrgebirge, erkennt man eine kleine Lücke in einem Felsen - das Teufelsloch. Beliebtes Fotomotiv, begehrtes Wanderziel und alpin anmutender Felsenpfad: Das Teufelsloch gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten an der Mittelahr. So spektakulär das Teufelsloch die Landschaft prägt, so spektakulär ist auch seine Entstehung. Der Legende nach suchte einst der Teufel das Tal der Ahr auf und
fand an Land und Leuten, vor allem aber am vorzüglichen Rotwein derart
Gefallen, dass er gar nicht mehr nach Hause zurückkehren wollte. Da näherte sich ihm
eines Tages, als er auf dem Berg gegenüber der Burg Are ruhte, seine
Großmutter in der Gestalt einer schönen Jungfrau. In den Armen des
verliebten Teufels verwandelte sie sich schnell in die ihm nur allzu gut
bekannte, widerspenstige Frau zurück. Erbost packte er die Großmutter und
schleuderte sie durch die Felswand hinunter in die Hölle. So entstand das Teufelsloch, das bis heute oberhalb von Altenahr zu sehen ist.
Der Aufstieg ist über den Geisterpfad hinter den ehemaligen Bahnschienen möglich (s. Ortsplan Altenahr)