Pilgerweg

leicht

Aachen-Frankfurter-Heerstraße - Teilabschnitt Grafschaft

Der Wanderweg führt entlang einer historischen, mittelalterlichen Hauptverkehrsachse, die ca. 1000 Jahre lang  Aachen mit Frankfurt (über die Grafschaft und Sinzig) verband. Ca. 600 Jahre war Aachen Krönungsstadt. Viele der in Aachen gekrönten Könige reisten nach ihrer Wahl in Frankfurt nach Aachen zur Krönung. Außerdem diente dieser Weg als Heerweg, Pilgerweg und als bedeutende Handelsroute zwischen Italien und Flandern.

Der erste Teil des Weges beginnt an einer Informationstafel am östlichen Ortsausgang rechts der Straße nach Fritzdorf.

Auf den Spuren von Königen, wie Friedrich Barbarossa, von Händlern, Pilgern und Heeren geht es durch einen ehemaligen Hohlweg, der vor einigen Jahren wieder begehbar gemacht wurde, die Anhöhe hinauf in Richtung Südosten, vorbei an Obstplantagen und einem alten Wegkreuz.

Nach ca. 3 km durch die Feldflur erreicht man die Fritzdorfer Höhe (260 m) und damit den höchsten Punkt der Strecke. Hier steht der Turm einer ehemaligen Windmühle und eine weitere Informationstafel informiert über die Örtlichkeit.

Es geht jetzt bergab, entlang der alten Trasse, die L79 überquerend, die Orte Oeverich und Niederich links liegen lassend, hinter denen die Wachtberger Höhe und das Siebengebirge zu sehen ist. Rechter Hand schweift der Blick über das Ahrgebirge und die Höhen der Eifel.

Entlang von Feldern und Plantagen erreicht man das sogenannte "Hochkreuz" auf der Höhe von Leimersdorf. Eine große Weide, ein Kreuz mit Bank und eine weitere Informationstafel laden zum Verweilen ein.

Weiter geht es etwas zickzack um die Felder herum, in denen eine Bodenwelle den Verlauf der alte originalen Trasse erkennen lässt, der man schließlich bis zu einer markanten Geländekante mit Streuobstwiese folgt. Es handelt sich hier um ein gut erhaltenes Stück des ehemaligen Hohlweges. Hier werden die Dimensionen der ursprünglichen Heerstraße deutlich. Einige hundert Meter weiter stößt man auf einen alten Bahndamm. Auch hier informiert eine Tafel über die geschichtlichen Gegebenheiten.

Es öffnet sich der Blick über Nierendorf mit dem dahinter liegenden, kleinen Basaltkopf Americh. Die Landskrone rückt immer näher ins Blickfeld. Auf diesem Berg stand eine der Schutzburgen der Straße. Hier verläuft der Wanderweg direkt neben der ehemaligen Landstraße, bis es plötzlich etwas steiler bergab geht auf die L 80 und die Rischmühle zu. Rechter Hand ist hier eine tiefe Bodenwelle zu erkennen, die den alten Verlauf der Straße anzeigt. Im Tal angekommen muss man ein kurzes Stück der L 80 in südlicher Richtung folgen und den Leimersdorfer Bach queren, um zum Etappenziel am "Deutschen Eck", der Kreuzung zwischen den Orten Nierendorf, Kirchdaun, Bengen und Gimmigen zu gelangen. Auch hier wird wieder über den Verlauf der Straße durch eine Informationstafel informiert. Ein neues Heiligenhäuschen erinnert an die alte Flurbezeichnung "Am Heiligenhäuschen". Eine Wartehalle trägt die erst in jüngerer Vergangenheit entstandene Flurbezeichnung "Am Deutschen Eck".

Dauer 2:09 h
Strecke 8,4 km
Aufstieg 70 m
Abstieg 153 m
Zum Tourenplaner

Aachen-Frankfurter-Heerstraße - Teilabschnitt Grafschaft

Der Wanderweg führt entlang einer historischen, mittelalterlichen Hauptverkehrsachse, die ca. 1000 Jahre lang  Aachen mit Frankfurt (über die Grafschaft und Sinzig) verband. Ca. 600 Jahre war Aachen Krönungsstadt. Viele der in Aachen gekrönten Könige reisten nach ihrer Wahl in Frankfurt nach Aachen zur Krönung. Außerdem diente dieser Weg als Heerweg, Pilgerweg und als bedeutende Handelsroute zwischen Italien und Flandern.

Der erste Teil des Weges beginnt an einer Informationstafel am östlichen Ortsausgang rechts der Straße nach Fritzdorf.

Auf den Spuren von Königen, wie Friedrich Barbarossa, von Händlern, Pilgern und Heeren geht es durch einen ehemaligen Hohlweg, der vor einigen Jahren wieder begehbar gemacht wurde, die Anhöhe hinauf in Richtung Südosten, vorbei an Obstplantagen und einem alten Wegkreuz.

Nach ca. 3 km durch die Feldflur erreicht man die Fritzdorfer Höhe (260 m) und damit den höchsten Punkt der Strecke. Hier steht der Turm einer ehemaligen Windmühle und eine weitere Informationstafel informiert über die Örtlichkeit.

Es geht jetzt bergab, entlang der alten Trasse, die L79 überquerend, die Orte Oeverich und Niederich links liegen lassend, hinter denen die Wachtberger Höhe und das Siebengebirge zu sehen ist. Rechter Hand schweift der Blick über das Ahrgebirge und die Höhen der Eifel.

Entlang von Feldern und Plantagen erreicht man das sogenannte "Hochkreuz" auf der Höhe von Leimersdorf. Eine große Weide, ein Kreuz mit Bank und eine weitere Informationstafel laden zum Verweilen ein.

Weiter geht es etwas zickzack um die Felder herum, in denen eine Bodenwelle den Verlauf der alte originalen Trasse erkennen lässt, der man schließlich bis zu einer markanten Geländekante mit Streuobstwiese folgt. Es handelt sich hier um ein gut erhaltenes Stück des ehemaligen Hohlweges. Hier werden die Dimensionen der ursprünglichen Heerstraße deutlich. Einige hundert Meter weiter stößt man auf einen alten Bahndamm. Auch hier informiert eine Tafel über die geschichtlichen Gegebenheiten.

Es öffnet sich der Blick über Nierendorf mit dem dahinter liegenden, kleinen Basaltkopf Americh. Die Landskrone rückt immer näher ins Blickfeld. Auf diesem Berg stand eine der Schutzburgen der Straße. Hier verläuft der Wanderweg direkt neben der ehemaligen Landstraße, bis es plötzlich etwas steiler bergab geht auf die L 80 und die Rischmühle zu. Rechter Hand ist hier eine tiefe Bodenwelle zu erkennen, die den alten Verlauf der Straße anzeigt. Im Tal angekommen muss man ein kurzes Stück der L 80 in südlicher Richtung folgen und den Leimersdorfer Bach queren, um zum Etappenziel am "Deutschen Eck", der Kreuzung zwischen den Orten Nierendorf, Kirchdaun, Bengen und Gimmigen zu gelangen. Auch hier wird wieder über den Verlauf der Straße durch eine Informationstafel informiert. Ein neues Heiligenhäuschen erinnert an die alte Flurbezeichnung "Am Heiligenhäuschen". Eine Wartehalle trägt die erst in jüngerer Vergangenheit entstandene Flurbezeichnung "Am Deutschen Eck".

Pilgerweg

leicht

Dauer 2:09 h
Strecke 8,4 km
Aufstieg 70 m
Abstieg 153 m

Mehr Informationen

  • Streckentour
  • Pilgerweg

  • Familienfreundlich
  • Kultur Highlight
  • aussichtsreich

  • Wandern

Linie 853 "Deutsches Eck" Bad Neuenahr-Ahrweiler-Kirchdaun nach Grafschaft-Eckendorf (www.vrsinfo.de)
(Alle Angaben ohne Gewähr)

Achtung: Linie 853: TaxiBus im Kreis AW. Fahrtwunsch bitte 60 Minuten vor Abfahrt unter Telefon 02633 / 200 96 00 anmelden. Fahrten vor 08:00 Uhr und Gruppen über 5 Pers. Einen Arbeitstag vor Abfahrt anmelden.

z. Zt. innerhalb der Ortschaft



Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. · : Andreas Schmickler, Nadine Taglieri (Gemeinde Grafschaft)